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15.08.2013

Dank Fernwärme-Auskopplung effizientere Energieerzeugung in der KVA Giubiasco

Um das Fernwärmenetz in der Region Bellinzona zu optimieren, haben Alpiq InTec Ticino SA und Alpiq Prozessautomation AG bei der Auskopplung der Fernwärmeanlagen mitgewirkt. Resultat: Die Erzeugung von Energie und Fernwärme in der KVA Giubiasco ist noch effizienter.

Die Teleriscaldamento del Bellinzonese SA (TERIS) in Giubiasco versorgt das Nordnetz in Richtung Bellinzona und das Südnetz in Richtung Sant’Antonino mit Fernwärme. Das Consorzio Alpiq/KAM (ARGE Alpiq InTec Ticino SA/Kraftanlagen München) hat den Auftrag erhalten, diese Fernwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage auszukoppeln. Dank der guten Synergien der Alpiq InTec Gruppe sind die EMSR-Planungs-, -Ausführungs- sowie -Installationsarbeiten für dieses anspruchsvolle Objekt der Alpiq Prozessautomation AG zugeteilt worden.

Von September 2011 bis Oktober 2012 wurden drei parallele Heizer mit je 8‘000 kw Leistung installiert, um für drei getrennte Netze Energie zu erzeugen und zu liefern: 105 Grad Celsius warmes Fernwärmewasser für das Hochtemperaturnetz Süd und das Nordnetz sowie 65-grädiges Wasser für das Südnetz.

Bis zur Inbetriebsetzung der neuen Anlage wurde der Turbinenrestdampf über einen riesigen, mit vier Ventilatoren gebauten Luftkondensator (LUKO) abkondensiert. Die Restenergie wurde je nach anfallendem Restdampf über den LUKO vernichtet. Abhängig vom TERIS-Energieverbrauch werden die Ventilatoren künftig langsamer drehen, also weniger Restenergie vernichten. In einem neuen Teilverfahren wurden zusätzlich drei Injektoren eingebaut, die bei der Wärmeerzeugung für die Fernwärmeanlage einen noch besseren Wirkungsgrad erzielen, da die Nutzung der Niedertemperaturabwärme durch das neue Verfahren möglich ist. Dadurch werden die Erzeugung und der Umgang mit Energie effizienter.

Die Erfahrung der Alpiq InTec Gruppe hat es ermöglicht, dem Kunden trotz engen Terminplans und unzähliger Schnittstellen eine optimale Lösung zu unterbreiten.

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